Smoothies aus der Sicht der TCM

Auch wenn es auf den ersten Blick überaus gesund klingt: Grüne Blätter/Kräuter/Gemüse, zusammen mit Obst im Mixer püriert und getrunken, aus der Sicht der TCM ist es eigentlich fast schon eine Katastrophe.

Das Gesättigt sein und die Schnelligkeit haben für viele Menschen früher oder später einen hohen Preis: Unwohlsein, Magen- Darmprobleme, Durchfälle, Müdigkeit, Infektanfälligkeit.

Was passiert aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin?

Grüne Blätter/Kräuter/Gemüse (thermisch kalt) treffen auf Obst (thermisch kalt) werden zerkleinert und dann meist direkt vom Kühlschrank in den Magen transportiert. Normalerweise findet die erste Verdauung im Mund durch Einspeicheln mittels bereit gestellter Enzyme statt. Der Smoothie landet nun aber direkt im Magen, wo er sich auch nicht lange aufhalten braucht,  da ja auch keine großen Brocken zerkleinert werden müssen. Magensäure ist also auch überflüssig. Weiter geht es in den Dünndarm. Dort ist dann Alarm, denn dieser Schwall tritt ja unvermindert auf und ist völlig unverdaut und immer noch kalt. Schnell, schnell werden aus Leber und Bauchspeicheldrüse Enzyme bereit gestellt aber bis diese eintreffen ist die Flüssigkeit schon weiter Richtung Ende Dünn- Anfang Dickdarm. Die Ausbeute an vermeintlich „Gesunden“ ist somit relativ gering.

Ab und zu ist gegen einen Smoothie (idealerweise im Sommer) sicher nichts einzuwenden, aber bitte folgendes beachten:

Zimmerwarm genießen. Am besten heißes Wasser dazugeben. Gaaanz laaaangsam trinken und im Mund etwas verweilen lassen (etwas drauf herumkauen😉).

Im Falle von Hitze ist er evtl. willkommen (Wechseljahresbeschwerden). Aber unbedingt Zunge im Auge behalten und Kälte Empfinden.  Trotzdem o.g. Verzehrempfehlungen beachten.

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